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Petra FiggeIhr und WirGebet der Religionen im Arminiuspark
Bad Lippspringe, 13. Juli 2003. (psi). “Die Ereignisse der Weltsituation zeigen die Nöte der Zeit”, begrüßte Modjgan Bidardel, Mitorganisatoren des Gebetes der Religionen und des Festes der Begegnung, am Wochenende im Bad Lippspringer Arminiuspark die Gäste. Gewidmet war der Tag allen, die ein Zeichen setzten wollten für ein gewaltfreies Zusammenleben der Kulturen bei freier Religionswahl. Und so waren die wichtigsten Weltreligionen wie die Bahai-Gemeinschaft, die Evangelische Kirche, die Freie Christengemeinde, die Islamische Gemeinschaft, die Katholischen Kirche und die Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde auch vertreten. Zum Teil fremdländische Klänge klangen durch den Park, als der Iman der Islamischen Gemeinschaft zum Gebet aufrief. Doch der Zweck der Veranstaltung, um den Frieden in der Welt und das friedliche Miteinander aller Bevölkerungsgruppen zu beten, lag allen gemeinsam am Herzen. Nachmittags, beim Fest der Begegnung, hatten die Kulturen in zwangsloser Atmosphäre genügend Gelegenheit sich näher kennen zu lernen. Für die Unterhaltung der Kleinsten war bestens gesorgt und zu tun gab es reichlich. Mit Musik und Tanz unterhielten die beteiligten Gruppen die Gäste. Eine Latein-Amerikanische Gruppe aus Osnabrück zeigte ihr Können, der Diversity Dance Workshop präsentierte sozialkritische, nachdenklich machende Themen auf anschauliche Art. Ferner beteiligten sich die Klassen 5 und 10 der Städtischen Hauptschule Bad Lippspringe an den Aufführungen, und zeigte die assyrische Folkloregruppe ihre heimatlichen Tänze. Für weitere Unterhaltung sorgte der italienische
Sänger „Pino“ und der Chor der Freien Christengemeinde. Gegen eine
geringe Gebühr konnten Speisen aus Indien, Persien, Arabien, Russland,
der Türkei und anderen Gegenden probiert werden. Länder, die als
Reiseziele sehr beliebt, doch der Kontakt als Nachbar eher vermieden
wird. „Noch nie war die Welt so klein, und so weit der Weg“, äußerte
Modjgan Bidardel während ihrer Begrüßung. Hier, im Bad Lippspringer
Arminiuspark, war der Weg ganz nah – und viele Besucher nutzen auch die
Chance mit dem Nachbar |
| 17. Juli 2003 |
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