Neue Kurseelsorgerin in Bad Lippspringe
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Pfarrerin Heibrock mit dem Superintendenten des Kirchenkreises
Paderborn, Christoph Berthold, und dem Bürgermeister von Bad
Lippspringe, Willy Schmidt. |
Auch die katholische Kirche war natürlich bei der Begrüßung dabei:
Gemeindereferent Thomas Wendland und Pfarrer Kersting. (Rechts:
Gemeindepfarrerin Antje Lütkemeier) |
Pfarrerin Heibrock freut sich über den lieben Empfang. Rechts ihr
Ehemann, Pfarrer Sander und Tochter Marie. |
(wdz) Frau Kerstin Heibrock wurde am 29. Juni 2003 in einem
Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Bad Lippspringe für ihre
Tätigkeit als Kurseelsorgerin begrüßt. .
Beim anschließenden Empfang bedankte sich der Bürgermeister
der Stadt Bad Lippspringe, Herr Willy Schmidt, auch im Namen der
Kurgesellschaft ausdrücklich für das Engagement der evangelischen Gemeinde
für die Kurseelsorge. Er würdigte die Arbeit von Pfarrerin Hische-Richter,
die im September letzten Jahres zur Telefonseelsorge nach Bad Oeynhausen
wechselte. Er freue sich, dass es der evangelischen Kirche trotz knapper
Kassen gelungen sei, die Stelle der Kurseelsorge in diesem Jahres wieder
zu besetzen.
Mit einem gewissen Augenzwinkern fragte Herr Superintendent
Berthold die Lippspringer Gemeinde, wann sie denn die Kosten für eine
Stellenanzeige übernehmen würden, welche die Gemeinde ohne Rücksprache
mit dem Kirchenkreis in die Zeitung gesetzt hatte. Denn diese Stelle der
Kurseelsorge wird vom Kirchenkreis getragen.
Pfarrer Kersting, als Vertreter der katholischen Kirche,
lobte besonders, dass Frau Heibrock gleich in den ersten Tagen ihrer
Arbeit von sich aus auf die katholischen Gemeinden im Ort zugegangen sei.
Kerstin Heibrock ist 37 Jahre, geboren und aufgewachsen in
Bielefeld. Nach Ausbildung und Berufstätigkeit als Buchhändlerin studierte
sie Theologie in Bethel, Göttingen und Bochum. Seit dem Jahr 2000 war sie
als Pfarrerin im Entsendungsdienst. in Hagen tätig, wo sie zuvor auch ihr
Vikariat verbrachte.
Für Frau Heibrock hofft, „in den Kliniken mit ihren
Mitarbeiterinnen Mitarbeitern und natürlich mit den Kurgästen
Gesprächsbereitschaft und Vertrauen zu schaffen und zu fördern.“ Der
persönliche Kontakt zu Menschen in besonderen Lebensumständen liegt ihr
sehr am Herzen. Vertrautheit entsteht nicht im Handumdrehen, sondern
braucht seine Zeit. Daher möchte sie mit ihrem Mann, der als Pfarrer in
der JVA Hövelhof tätig ist, und ihren zwei kleinen Kindern Richard und
Marie in Bad Lippspringe eine dauerhafte Heimat finden. |