Im November wurde in einer Gemeindeversammlung der letzte Stand der Renovierungsplanungen für unsere Kirche vorgestellt. Die Sakristei – heute ein sehr unschöner und unzweckmäßiger Anbau an die Kirche – soll jetzt als eigenständiger Anbau zur Straßenseite gestaltet werden. Dadurch wird im Innenraum viel Platz gewonnen, der insbesondere dem Altarbereich zu Gute kommt. Das Kirchenschiff kann jetzt wieder vollständig genutzt werden, die bunten Fenster zur Straßenseite können wieder Licht in den Innenraum bringen. Inzwischen wurden unsere Planungen auch den Denkmalschutzbehörden vorgelegt. Bislang sind uns keine Einwände bekannt gemacht worden. Sollte es einen positiven Bescheid geben, werden wir möglichst schnell einen vollständigen Bauantrag stellen. Dann werden auch alle einzelnen Gewerke gleichzeitig ausgeschrieben werden. Damit wollen wir verhindern, dass wir irgendwann plötzlich eine negative Überraschung erleben, weil bestimmte Teile plötzlich teurer werden als geplant und uns am Ende das Geld ausgeht. Im Januar wird sich das Presbyterium für die Fußbodengestaltung und die Gestaltung der Altarwand entscheiden. So schön es einerseits ist, dass durch die Fenster zur Straßenseite mehr Licht in den Innenraum fällt, so störend kann dies vielleicht auch bei tief stehender Sonne sein. Um dieses „Problem“ zu lösen, werden wir uns in den nächste Wochen um künstlerische Unterstützung bemühen. Beschäftigt haben wir uns auch schon mit dem Thema „Stühle“. In den nächsten Wochen werden wir verschiedene Musterexemplare in der Kirche aufstellen. Bitte probieren Sie diese in den kommenden Gottesdiensten einfach aus und sagen Sie uns Ihre Meinung.Wolfgang Dzieran