
Mit Gottes Hilfe können wir, wie Schifra und Pua, die Welt besser machen – jeder von uns
Predigt am Sonntag Quasimodogeniti, 23. April 2006
Pfarrerin Antje Lütkemeier, Bad Lippspringe, und Lea-Maria Mischendahl, Konfirmandin 2006
IV. Reihe: Ex 1, 15-21
Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua: Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, daß es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so laßt sie leben. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, daß ihr die Kinder leben laßt? Die Hebammen antworteten dem Pharao: Die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind kräftige Frauen. Ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren. Darum tat Gott den Hebammen Gutes. Und das Volk mehrte sich und wurde sehr stark. Und weil die Hebammen Gott fürchteten, segnete er ihre Häuser.
© Ev. Kirche Bad Lippspringe 25.05.06