Hilfe für die Hurrikan-Opfer

Erst langsam wird das ganze Ausmaß der zerstörerischen Wirkung des Hurrikans Katrina in den USA deutlich. Trotz riesiger Evakuierungsmaßnahmen gibt es wahrscheinlich mehrere tausend Tote, die Zerstörungen an Gebäuden oder Straßen sind immens ….

Auch unsere Schwesterkirche, die United Church of Christ (UCC), ist direkt betroffen. Der Ort  Biloxi im Bundesstaat Mississippi wurde direkt vom Hurrikan getroffen. Hier hat die UCC eine Hilfseinrichtung unterhalten, die „Back Bay Mission“, die sich in diesem Küstenort seit 1922 um die Ärmsten der Armen gekümmert hat. Hier half man Obdachlosen, verteilte Lebensmittel an Hungrige, organisierte Rechtsbeistand und förderte Bildungsprogramme. (Mehr Infos im Internet unter: http://www.backbaymission.com).

Auf der Webseite der UCC (http://www.ucc.org) schreibt Shari Prestemon (Leiterin der Back Bay Mission):

„Ich hatte das Glück am Sonntagabend zusammen mit zwei Freunden (Bruno und Linda Schroeder) evakuiert zu werden…. Die Zerstörungen an der Golfküste sind absolut verheerend. Tausende und abertausende von Häusern wurden zerstört. Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Viele Betriebe wurden zerstört, ein großer Teil unserer Wirtschaft existiert einfach nicht mehr. Keine Häuser, keine Arbeitsplätze … wie kann eine Gemeinde so etwas überleben?

Es gibt keinen Strom, kein Telefon … ich habe noch keinen Kontakt zu unseren anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herstellen können.  Ich fürchte das Schlimmste für die, die entschieden hatten an der Küste zu bleiben.  Betet für uns! Schickt uns jetzt kein Geld, denn Post und Banken funktionieren ohnehin nicht. Aber wir brauchen jedes kleine Stückchen Heilung, dass Ihr uns durch Eure Gebete und Herzen schicken könnt.“

Trotzdem bitte ich Euch jetzt auch um Spenden für unsere amerikanischen Schwestern und Brüder.

Mary Anna Speller, die wenige Tage vor den Anschlägen am 11. September 2001 bei uns in Bad Lippspringe zu Gast war,  leitet in der UCC eine „Disaster Response Ministry“, eine Einrichtung der Kirche, um Opfern von Naturkatastrophen längerfristige Hilfe zu geben. Bei einem Besuch im letzten Jahr erklärte Mary Anna mir ihre Arbeit: „Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen leisten nach Naturkatastrophen meist nur eine Art „erste Hilfe“. Für viele Menschen fangen die Probleme aber erst nach einigen Wochen an. Was sollen sie machen, wenn sie ihre Arbeit verloren haben? Wenn die Versicherung nicht für den Schaden an ihren Häusern aufkommen will?“

Bitte öffnet Eure Herzen und Eure Geldbeutel großzügig! 

Wer mir etwas überweisen möchte, melde sich bitte bei mir – telefonisch oder per E-Mail.:

Alles Geld, was ich in den kommenden Tagen sammele, möchte ich  im Oktober auf einer schon länger geplanten Reise in die USA zur UCC an Mary Anna Speller persönlich übergeben. Das spart zusätzlich internationale Überweisungskosten und wir können alle sicher sein, dass dieses Geld auch bei den tatsächlich Bedürftigen ankommt. Ich werde darüber nach meiner Rückkehr aus den USA berichten.

Wolfgang Dzieran

 

Anmerkung: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier die Adresse, Telefonnummer, etc. von Wolfgang Dzieran nicht angeben. Wer ihn kennt, wird seine Daten wissen oder herausfinden können. Wer nicht, wird andere Wege finden, den Opfern zu helfen.

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05. September 2005