Orgeltag Westfalen 2021 [08.02.2021]

Vor-Ort-Veranstalter gesucht

Nach den guten Erfahrungen mit dem ersten Orgeltag Westfalen im Sommer 2018 veranstaltet die Evangelische Kirche von Westfalen am Sonntag, 13. Juni 2021, den zweiten Orgeltag Westfalen.

Der Orgeltag will die „Königin der Instrumente“ mit lebendigen und vielfältigen Veranstaltungsformaten in das Blickfeld der Menschen holen. Durch ihren räumlichen Standort, der sich in Kirchen meistens im Rücken der Gemeinde auf einer Empore befindet, sind Orgeln häufig gewissermaßen unsichtbar; ihr Potenzial wird deshalb oft gar nicht oder unvollständig wahrgenommen.

Organistinnen und Organisten, Kirchengemeinden, Orgelbauvereine, Klöster, Orgelbauwerkstätten und alle weiteren Orgel-Schaffenden in Westfalen sind deshalb eingeladen, sich am zweiten Orgeltag Westfalen 2021 zu beteiligen, indem sie eine Veranstaltung rund um ihre Orgel bzw. rund um das Thema Orgel in ihrem Umfeld anbieten.

Der Kreativität der Ausführenden sind hier keine Grenzen gesetzt: Vom Wohnzimmerkonzert auf der eigenen Hausorgel über einen Orgelbauworkshop für Kinder bis hin zur Fahrradtour zu den Orgeln der Region ist alles möglich. Der Orgeltag lebt wird von der Vielfalt der angebotenen Formate, besonders auch von den kleinen Veranstaltungen an besonderen Veranstaltungsorten leben!

Die drei Bistümer Essen, Münster und Paderborn konnten als Kooperationspartner gewonnen werden, so dass der Orgeltag 2021 als ökumenisches Event gefeiert werden wird.

Auf der Homepage www.orgeltag-westfalen.de finden sich weitere Informationen, ein Rückblick auf den Orgeltag 2018 mit seinen etwa 100 gelungenen Veranstaltungen, eine Online-Anmeldemöglichkeit sowie ein Ideenpool.

Informationen über den Ablauf des Ökumenischen Orgelspaziergangs am Orgeltag in Bad Lippspringe finden Sie hier.

Kirchenmusikdirektorin Ute Springer - Dozentin

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen Fachbereich Gottesdienst und Kirchenmusik

Iserlohner Str. 25 (HausVilligst)

58239 Schwerte

Telefon: 02304 755-148

Telefax: 02304755-157

E-Mail: Ute.Springer@institut-afw.de

Internet: institut-afw.de

Vanessa Kamphemann neuer Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. [08.02.2021]

Vanessa Kamphemann stellt sich im Interview für den Gemeindebrief Borchen vor

Seit dem 1. Januar 2021 hat Vanessa Kamphemann (33) die Nachfolge von Jutta Vormberg als Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. übernommen. Kamphemann durchlief zunächst eine Ausbildung als Erzieherin, absolvierte berufsbegleitend eine Ausbildung als Heilpädagogin und später ein berufsbegleitendes Studium als Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Sozialpädagogik und Management.

Seit 2016 war sie in leitender Position beschäftigt, zunächst als Leiterin eines Familienzentrums in Bielefeld und seit Oktober 2018 als Standortleitung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und als ständige Stellvertreterin von Jutta Vormberg.

Frau Kamphemann, wie fühlt es sich an, Geschäftsführung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. zu sein?

Es ist ein gutes Gefühl. Vom ersten Tag an. Ich weiß, dass die Mitarbeiter/innen unterschiedliche Erwartungen an mich haben. Zugleich spüre ich ihre Offenheit, das Vertrauen, die Unterstützung mir gegenüber und die Verbundenheit mit der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Ich nehme die Bereitschaft wahr gemeinsam mit mir etwas zu bewegen und zu verändern. Ich sehe meine Rolle als neue Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie darin, die Diakonie nach vorne zu bringen.

Was haben Sie sich für das kommende Jahr vorgenommen?

Auf meiner Agenda sind zunächst vier Punkte.

1. Wir sind an drei Standorten in Paderborn, Höxter und in Warburg tätig. Häufig auch mit gleichen oder ähnlichen Beratungsschwerpunkten wie Schuldner und Insolvenzberatung oder Flüchtlingsberatung. Jeder Standort hat aber auch eigene Stärken und Schwerpunkte. Ich möchte, dass die Standorte enger zusammenrücken, um Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und Ressourcen zu stärken, um noch erfolgreicher nach außen zu wirken.

2. Dazu soll die Diakonie Paderborn-Höxter auch in der Öffentlichkeit ein neues Gesicht bekommen, mit moderner, farbenfroher lebendiger Optik, die die gute Qualität unserer Einrichtung widerspiegelt.

3. Corona hat uns gezwungen neue Wege in der Beratung zu gehen. Wie viele Einrichtungen haben wir gelernt, die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Welt intensiver zu nutzen. Wir können mit der Beratung über Computer/Laptop und Handy vielen Menschen auch ohne persönlichen Kontakt in Krisensituationen helfen. Diese Beratungsform kann den persönlichen Kontakt natürlich auf Dauer nicht ersetzen aber sinnvoll ergänzen. Wir arbeiten daher bereits an einem Konzept, wie wir die Erfahrungen aus der digitalen Beratung ergänzend zur persönlichen Beratung der Menschen einsetzen können.

4. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine enge Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden. „Gemeinsam Wege finden, um nah an den Menschen zu sein“ das soll ein Schwerpunkt der Ausrichtung der Diakonie zu den Kirchengemeinden sein.

Wie stellen Sie sich die engere Zusammenarbeit zwischen der Diakonie mit seinen professionellen Beratungsdiensten und den Kirchengemeinden vor?

Die Coronakrise zeigt aus meiner Sicht nochmal sehr deutlich, wo schon lange Missstände in unserer Gesellschaft sind. Kinder und Jugendliche aus armen, bildungsfernen Familien, Wohnungslose und geflüchtete Menschen sind die Verlierer der Gesellschaft. Durch die Pandemie wird der Abstand zu den Anderen noch größer.

Ich möchte daher, wenn die Pandemie es zulässt, auf die Gemeinden und die Diakoniepresbyter zugehen um hinzuschauen, wahrzunehmen, Erwartungen abzustimmen und konkrete Ideen zu entwickeln.

Kirche und Diakonie bedeutet für mich, sich als Partner auf Augenhöhe zu verstehen und sich gemeinsam für die Teilhabe der benachteiligten Menschen in Dorf und Stadtteil einzusetzen. Für unsere Fachteams könnte dies bedeuten in Zukunft mehr dezentral zu arbeiten und in die Fläche zu gehen.

Frau Kamphemann, Sie sind kein Neuling in der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., sondern konnten die Einrichtung bereits in Ihrer Eigenschaft als stellvertretende Geschäftsführerin und Standortleitung in Paderborn kennenlernen. Wo sehen Sie die Stärken der Einrichtung?

Ich bin überzeugt von dieser Diakonie-Paderborn Höxter e.V. und den engagierten Mitarbeiter/Innen, die täglich motiviert und fachlich gut ausgebildet diakonisches Handeln umsetzen.

Deshalb habe ich gerne meine neue Funktion als Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie angenommen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit positiver Energie, Leichtigkeit und dem Vertrauen in uns selbst noch viel erreichen können.

Welche sozialen Herausforderungen sehen Sie besonders in Bezug auf die Pandemie?

Die aktuelle Situation ist für alle extrem schwer. Armut und Existenzangst nehmen drastisch zu. Die Diakonie engagiert sich im sozialen Bereich. Das ist gut, denn auch und gerade in der Pandemie haben Menschen Depressionen, Suchterkrankungen, haben Therapien nötig, erleben Gewalt in der Familie und sind auf Hilfe angewiesen. Aus meiner Sicht werden diese Themen in der Pandemie noch zu wenig betrachtet. Zugleich frage ich mich, welche Auswirkung wird der Lockdown auf unsere Gesellschaft haben? Was können wir dagegen tun und zwar wirksam und nachhaltig?

Frau Kamphemann wir danken Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Uwe Roensch

Lichtfenster [31.01.2021]

In diesen Wochen sterben in Deutschland täglich hunderte Menschen als Folge der Corona-Pandemie. In diesen dunklen Stunden möchten wir einen Weg aufzeigen, wie die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl ausdrücken können. Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Aktion #lichtfenster auf. Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten.

Weitere Informationen gibt es unter www.ekd.de/lichtfenster oder bei Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #lichtfenster.

"Soviel Du brauchst" [13.01.2021]

Aufruf zur Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Klimafasten: 17. Februar - 4. April 2021

Redakteur Dirk Johnen, zuständig u. a. für die MÖWe-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Westfalen, schreibt: "Das Corona-Virus wird uns noch lange Zeit beschäftigen, andere wichtige Themen wie Klimaschutz und Klimagerechtigkeit dürfen dabei nicht aus dem Blick.

So legt die neue Aktion zum Klimafasten einen Schwerpunkt auf die Ressource Wasser. Diese findet vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 statt und steht unter dem Motto "Soviel Du brauchst".

Hier der Aufruf zum "Mitmachen in Westfalen.

Ökumenischer Treff geschlossen [11.01.2021]

Liebe Freundinnen und Freunde des Ökumenischen Treffs:

Auch in diesem Lockdown bleibt das Ladenlokal leider geschlossen.

Für dringenden Bedarf nach Kaffee, Tee und anderen Delikatessen sind wir aber nach Möglichkeit dennoch für Sie da.

So erreichen Sie uns:

Christel Schuchardt: 05252 5801

Angelika Böhm: 05252 936499

Claudia Rupp: 05252 51103

Bücherei ab sofort geschlossen! [15.12.2020]

Wegen der aktuellen Corona-Situation und des Lockdowns wird auch die Bücherei ab sofort geschlossen!

Die Öffnung wird erst wieder erfolgen, wenn der Lockdown aufgehoben wird.

Das Team der Bücherei wünscht eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Änderung der Friedhofssatzung [15.04.2020]

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde gibt bekannt, dass in der Sitzung vom 07.04.2020 eine Änderung der Friedhofssatzung und eine neue Gebührensatzung ab 01.05.2020 beschlossen wurde.

Die Satzungsänderung und die neue Gebührensatzung können im Schaukasten an der Evangelischen Kirche, Detmolder Str. 173 eingesehen werden.