Nachrichtenarchiv

Fotos vom ökumenischen Erntedankgottesdienst am 03.10.2021 auf dem Gartenschaugelände [03.10.2021]

Alle Fotos sind von Wolfgang Dzieran

Aus dem Presbyterium [04.11.2021]

Das Presbyterium hat sich am Samstag, den 30. Oktober, einen ganzen Tag lang ausführlich mit der Zukunft unserer Gemeinde beschäftigt.

In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde der Frage nachgegangen, was wird uns auch zukünftig wichtig sein? Der Rückgang der Mitgliederzahlen in unserer Landeskirche (und damit auch weniger Einnahmen), der Pfarrermangel und andere Probleme werden auch an unserer Gemeinde nicht vorbeigehen.

Die Arbeitsgruppen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt, um weitere Informationen einzuholen und Ideen für eine zukünftige Gestaltung unserer Gemeinde (auch im Zusammenspiel mit unseren Nachbargemeinden) zu entwickeln. Dazu werden wir schon jetzt einzelne Gemeindemitglieder um ihre Unterstützung bitten. Im neuen Jahr möchten wir dann die gesamte Gemeinde ausführlich informieren und am Diskussionsprozess beteiligen.

Lippspringer Adventskalender [26.11.2021]

Foto: gemeindebrief.evangelisch.de

Gemeinsam mit unseren katholischen Schwestern und Brüdern wird in der Adventszeit vom 1. bis 23. Dezember jeden Tag ein besonders geschmücktes Adventsfenster in unserer Stadt gezeigt. Jeweils um 18 Uhr wird das Fenster mit einer kleinen Andacht erleuchtet. Hier die nächsten Termine: 19.12. Teutoburger Waldklinik, Kurparkstr. 21 // 20.12. KiTa St. Martin, Max.-Kolbe-Str. 4 // 21.12. Familie Gripp, An der Stadtmauer 2c // 22.12. FamZ. St. Josef, Im Bruch 2a // 23.12. Evangelische Kirche, Detmolder Str. 173 // 24.12. Martinskirche (vor Krippenspiel).
Hier erhalten Sie weitere Informationen zum "Stadt-Adventskalender".

Fotos vom Ökumenischen Gottesdienst am 05. September 2021 in Neuenbeken [06.09.2021]

Schulmaterialienkammer [21.08.2021]

Bild von Poison_Ivy auf Pixabay

Unsere Schulmaterialienkammer hat wieder über 100 Kinder aus Bad Lippspringe mit dem Notwendigsten für das neue Schuljahr versorgt. Wir danken allen Spendern und Förderinnen ganz herzlich!

Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn haben im Herbst 2005 die bundesweit erste Schulmaterialienkammer eingerichtet. Seit einigen Jahren ist hier auch unsere Kirchengemeinde aktiv. Hier können Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen (z.B. ALG II, Sozial- oder Wohngeld) je nach Bedarf für ihre Kinder Schulhefte, Schreibutensilien, Federmappen und Schulranzen kostenlos abholen. Wir engagieren uns dafür, dass die Bildungschancen von Kindern nicht an ihrer sozialen Herkunft scheitern.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Arbeit durch eine Spende fördern möchten, damit wir sie auch zukünftig fortführen können.

Unser Spendenkonto:

Evangelische Kirchengemeinde Bad Lippspringe

IBAN: DE09 4726 0121 9226 6550 00

BIC DGPBDE3MXXX

Stichwort: Schulmaterialien

„Endlich wieder Ringelstein“ [04.08.2021]

Die Kinder waren mit Begeisterung und Eifer bei den Waldaktionen dabei. Fotos: Kg. BaLi

Ev. Kirchengemeinde Bad Lippspringe bot Waldaktionstage für Kinder

Ringelstein/Bad Lippspringe. „Endlich wieder Ringelstein“ war der erste Satz, der fiel, als die Kinder aus dem Bus stiegen und die klare Waldluft einatmeten. Zum zweiten Mal bot die Evangelische Kirchengemeinde Bad Lippspringe in den Sommerferien eine Ferienaktion an. Unter der Leitung von Jugendreferentin Sonja Hillebrand und drei ehrenamtlichen Teamer/-innen fuhren 16 Kinder im Alter von acht bis 12 Jahren an vier Tagen ins Jugendwaldheim (JWH) Ringelstein bei Büren. Hier wurden sie schon von dem Team des Jugendwaldheimes voller Freude erwartet, da sie Corona-bedingt seit langem wieder die erste Gruppe über mehrerer Tage waren.

Schon am ersten Tag galt es, Phantasie und Geschicklichkeit beim Bau einer Murmelbahn unter Beweis stellen: Vorgefertigt war nur eine große Holzkugel. Alle anderen Materialien mussten sich die Kinder selber im Wald zusammen suchen, damit die Holzkugel springen, rollen und Kurven nehmen konnte. Entstanden sind vier ganz unterschiedliche, mit Blumen, Gräsern und Blättern geschmückte Kugelbahnen, die sämtlichen Anforderungen entsprachen.

Am Nachmittag ging es um Muskelkraft und Zielgenauigkeit bei der Anfertigung von Holzschützern für die jungen Baumsetzlinge. Da die Borkenkäfer ganze Waldflächen von Fichten vernichtet haben, ist die Aufforstung des Waldes eine große Herausforderung und die Kinder waren mit Eifer dabei, zu messen, zu sägen und zu hämmern. „Die Kinder können durch ihre Arbeit aktiv dazu beitragen, dass brache Flächen wieder zu einem Wald werden. Sie genießen es, unter der fachlichen Anleitung mit den Werkzeugen umzugehen und selber etwas zu bauen. Sie sind stolz auf ihre Werke und jeden Splitter im Finger“, so Jugendreferentin Sonja Hillebrand.

Bei dem Bienenworkshop lernten die Kinder viel über das Leben und Wirken der Bienen und konnten sich die Völker, sicher geschützt mit Imkerhut, ganz aus der Nähe anschauen.

Am letzten Tag fanden die Walderlebnisspiele statt. Diesmal traten die Kinder in zwei Gruppen gegen ihre Eltern in verschiedenen Disziplinen an. Es musste geklettert, gebaut, geraten, gesucht und genagelt werden. Selbstverständlich gewannen die Kinder und freuten sich über ihren wohlverdienten Sieg über ihre Eltern. Glücklich und ein bisschen müde, aber mit vielen tollen Eindrücken und ihren selbstgemachten Sonnenfängern aus der Holzwerkstatt fuhren alle wieder nach Hause.

Wie Kirchengemeinden die Corona-Zeiten erleben [21.06.2021]

gemeindebrief/evangelisch.de / Grafik: Pfeffer

Wie Kirchengemeinden die Corona-Zeiten erleben und worauf sie hoffen

„Kirche für andere und mit anderen neu ins Gespräch bringen“

Kreis Höxter/Kreis Paderborn (ekp/wels). 14 Kirchengemeinden mit 77.000 Christinnen und Christen gehören zum Evangelischen Kirchenkreis Paderborn in den Kreisen Höxter und Paderborn. Jede hat die durch Corona bedingten Kontaktsperren erlebt und ist herausgefordert, mit den Folgen fehlender direkter Begegnung umzugehen. Trotz der gravierenden Auswirkungen auf das gewohnte Gemeindeleben wurden kreative Kräfte freigesetzt und spannende Alternativen entwickelt.„Ich bin dankbar und voller Anerkennung für den Einfallsreichtum und die Durchhaltekraft in den Kirchengemeinden. Durch das gemeinsame Tun der Ehren- und Hauptamtlichen sind Veränderungen der bisherigen gemeindlichen Arbeit auf den Weg gebracht worden, deren Nachhaltigkeit weiterhin in den Blick genommen werden muss“,so der Superintendent des Kirchenkreises Paderborn, Volker Neuhoff.

Zwei Gemeindepfarrerinnen und zwei Gemeindepfarrer geben am Beispiel der evangelischen Kirchengemeinden Hövelhof und Paderborn sowie der Kirchengemeinden Emmer-Nethe und Altkreis Warburg Auskunft über ihre Erfahrungen und Hoffnungen in der Corona-Zeit:

Als „langen Weg durch die Wüste“ beschreibt der Hövelhofer Pfarrer Ulrich Richter die Corona-Zeiten in seiner Gemeinde. Es sei wie ein „Dornröschenschlaf, das Einzige, was noch wächst, ist die Hecke, hinter der langsam die Kirche verschwindet“, so sein zweites starkes Bild. Um eine größere Gruppe von Gemeindegliedern zu erreichen, hat Richter zu Ostern 2020 rund 300 Karten an Familien und Einzelpersonen in der Gemeinde geschrieben – handschriftlich, persönlich. Eine Sehnenscheidenentzündung war die Folge. Zu Weihnachten 2020 war die Organisation dann optimiert und es wurden gedruckte Karten mit Gruß verschickt. In diesem Jahr gab es zu Ostern dann eine Beilage im Monatsblatt des Verkehrsvereins, „Hövelhofer Rundschau“, mit Ostergruß und einer Hausandacht für Karfreitag und Ostern. „Die menschliche Nähe leidet im Raum der Kirche“, bedauert der Gemeindepfarrer. Als erfreulich hat er dagegen die zunehmenden digitalen Möglichkeiten der Kommunikation empfunden. „Alltägliche Erfahrungen von Gemeinde werden über das Internet vermittelt bleiben“, so seine Einschätzung. Dann bringt Ulrich Richter seine Vorfreude zum Ausdruck: „Nach dem Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf wird alles bewusster und wertvoller, was vorher selbstverständlich war.“

Daniela Walter, Gemeindepfarrerin im Paderborner Johannes-Bezirk, hat in der Pandemie ein Abnehmen der großen Sinnfragen festgestellt: „Ich erlebe mein Gegenüber als zunehmend müder, besonders die Jugendlichen.“ Durch alle Generationen ziehe sich das Thema der unfreiwilligen Einsamkeit, das bedrängender werde. Für andere seien persönliche wirtschaftliche Probleme entstanden, verbunden mit großen Nöten. Der Pfarrerin fehlen „die kleinen Gespräche ‚zwischen Tür und Angel‘, aus denen deutlich wird“, ob Menschen ihre Hilfe brauchen. „Kein Kontakt ohne Verabredung“, das sei kräftezehrend. Kontakt gehalten hat Daniela Walterüber das Internet, per Telefon oder Post. Darüber hinaus gab es die Aktion „Gute Gedanken“: einvor dem Johanneszentrum aufgebauter Tisch mit „Vielerlei zum Mitnehmen und Weitergeben“. Das Jugendzentrum im Johannes-Zentrum brachte sich mit Mitmachaktionen und einer Tauschbörse ein. Bei allem möchte die Kirchengemeinde den Menschen auf der Suche vermitteln: „Du bist nicht allein! Es ist hier noch nicht zu ende“, so Daniela Walter. Den durch Corona abrupten Stopp sieht sie „als große Chance für eine Neuorientierung“: „Angebote an Gottesdiensten und Gemeindeleben können so wieder entstehen, wie es den Menschen gut tut“, glaubt sie und möchte gemeinsam mit denen, die sich einbringen, und denen, die es in Anspruch nehmen, gute Angebote entwickeln und umsetzen.“

Beeindruckt zeigt sich die Gemeindepfarrerin von dem Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher in ganz Paderborn und hofft, „dass wir weiterhin gemeinsam in und neben offiziellen Strukturen für die Menschen da sein werden.“

Volker Walle aus Brakel ist Gemeindepfarrer in der Christus Kirchengemeinde Emmer-Nethe. Er stellt insbesondere für manche ältere Gemeindemitglieder fest: „Die persönliche Begegnung fehlt vielen.“ Das Fehlen regelmäßiger Treffen von Gruppen und Kreisen im Gemeindehaus, das Ruhen des Kindergottesdienstes und den überwiegend digitalen Kontakt zu den Konfirmanden empfindet er auch persönlich als belastend. Walle fühlt sich in seinem Selbstverständnis als Seelsorger und Pastor getroffen. „Die in der Pandemie gebotenen Kontakteinschränkungen lähmen die gemeindliche Arbeit auf allen Ebenen“, so der Pfarrer. Dennoch: aus dem Nichts wurden im Frühjahr 2020 digitale Angebote entwickelt und ein Youtube-Kanal eingerichtet mit wöchentlichen Andachten. Intensiv genutzt wurde im Sommer 2020 das Angebot von Gottesdiensten im Freien. „Im Mai 2021 haben wir damit wieder gestartet“, teilt Walle mit. Gottesdienste für zuhause auf vier Din A5-Seiten sindseit Jahresbeginn hinzugekommen. Und Mitte Januar starteten auch die Gottesdienste über ZOOM. „Das Angebot über dieses Medium erreicht nicht alle Menschen, die zu präsentischen Gottesdiensten gekommen wären, aber dafür kommen manche neue dazu“, berichtet Volker Walle. Obwohl Präsenz-Gottesdienste inzwischen wieder gefeiert werden, das Angebot der digitalen Teilnahme bleibt erhalten und wird genutzt. Für die Gremienarbeit sieht Walle in den Videokonferenzen zukünftig einen Vorteil angesichts derflächenmäßig ausgedehnten Emmer-Nethe Gemeinde. Sie erspare lange Fahrzeiten. „Vor den Gemeinden liegt viel Arbeit“, so die Einschätzung des Pfarrers, „vor allem eine neue Beziehungsarbeit, in der wir nach den Erfahrungen der Corona-Zeit neue Wege gehen müssen.“

„Ich habe mehr denn je gespürt, wie sehr ich an meinem Beruf die Nähe zu Menschen genieße, leibhaftige Begegnungen brauche“, teilt Patrizia Müller, Pfarrerin in der Kirchengemeinde Altkreis Warburg, ihre Erfahrung in der Corona-Zeit mit. Seelsorge am Telefon - ohne Mimik und Gestik - sei schwerer als im direkten Gespräch. Ihre schmerzhafteste Erinnerung hängt mit einer der ersten „Corona-Beerdigungen“ im Frühjahr 2020 zusammen. Nach dem Abschiednehmen am Grab sagte eine Angehörige zu ihr: „Es tut so weh, dass wir uns nicht umarmen können.“ Das macht die Gemeindepfarrerin bis heute betroffen. „Wir haben alle gemerkt, wie brüchig doch unser Leben ist – und dass sich Leben von einem Tag auf den anderen umkrempeln kann, dass Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist“, so Patrizia Müller. „Gleichzeitig haben wir uns in der Gemeinde viel mehr in Kreativität und Flexibilität geübt“, stellt sie fest. Besonders ältere und internetskeptische Menschen seien über sich hinausgewachsen.Sie könnten jetzt mühelos zum Beispiel mit ZOOM-Konferenzen umgehen. „Neue Formate wurden entwickelt, um miteinander in Kontakt zu bleiben, und dankbar angenommen“, berichtet die Pfarrerin: ZOOM-Gottesdienste und andere Online-Formate, Andachtstüten- und -karten zum Mitnehmen. „Wir üben uns mehr und mehr darin, Plan Bs zu entwickeln – möglicherweise auch wieder über Bord zu werfen – und Plan Cs anzudenken. Und das wird sich vermutlich auch über die Pandemiezeit fortsetzen – um Kirche für andere und mit anderen neu ins Gespräch zu bringen“, macht Patrizia Müller Hoffnung.

Konficamp in der Schützenhalle [08.10.2021]

Foto: Dim Hou from Pixabay

Das Konficamp kann auch in diesem Jahr nicht in der gewohnten und beliebten Form stattfinden. Eine Woche lang Glaube (er-)leben mit bis zu 200 Konfis aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Paderborn auf der Burg Rothenfels war in den vergangenen Jahren der Höhepunkt der Konfi-Zeit. Leider ist das momentan mit den gebotenen Pandemie-Schutzregeln nicht zu verantworten.

Konficamp soll trotzdem stattfinden - in einer anderen Form. Zwei Tage lang kommt das Konficamp nach Bad Lippspringe. Am 10. und 11. Oktober erleben die Konfis dann hier vor Ort ein volles Programm aus Workshops, Gottsuche, Creativangeboten und vieles mehr.

Vorbereitet wird das alles vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises und den Teamerinnen und Teamern aus Bad Lippspringe.

Beratung zu Trennung und Scheidung im neuen Format

Möchten Frauen und Männern in schwierigen Lebenssituationen mit Beratung zu Trennung und Scheidung helfen: Diakonie-Vorstand Vanessa Kamphemann und Rechtsanwalt und Notar a.D. Wolfgang Weigel. Foto: Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Neues Angebot der DiakoniePaderborn-Höxter e.V. ab 9. Juni

 Paderborn (dph). Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie können besonders für Familien eine große Belastung sein: Arbeitsplatzverlust, geringeres Einkommen, Homeoffice, Homeschooling. Wenn in dieser schwierigen Situation die Familie auseinanderbricht, stellen sich viele Fragen. Kann ich mir eine Scheidung finanziell überhaupt leisten? Wer bekommt im Falle der Trennung die Kinder? Wie geht es mit den Kreditraten für das Haus weiter?

Pandemie bedingt hat die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. ihr bisheriges Beratungsangebot zum Thema Trennung und Scheidung angepasst: Nunmehr ist es möglich, Einzelberatung vor Ort oder telefonisch kostenlos in Anspruch zu nehmen.Dazu steht der Paderborner Rechtsanwalt und Notar a.D. Wolfgang Weigel zur Verfügung. Der erste Termin findet statt am Mittwoch, 9. Juni, zwischen 14 und 17.30 Uhr, bei der Diakonie, Klingenderstr. 13 in Paderborn. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Als Fachanwalt für Familienrecht behandelt Wolfgang Weigel alle rechtlichen Themen hinsichtlich Trennung und Scheidung sowie Schutz vor häuslicher Gewalt, Kindes- und Ehegattenunterhalt, elterliche Sorge und Verfahrenskosten. „Wir freuen uns, dass wir als Diakonie diese Beratung für Frauen und Männer in schwierigen Lebenssituationen anbieten können“, sagt Diakonie-Vorstand Vanessa Kamphemann. Das Angebot wird regelmäßig fortgesetzt. Der zweite Termin ist am 14. Juli, wieder zwischen 14 und 17.30 Uhr.

Anmeldung bei der Diakonie: Tel. (05251) 5002-35; E-Mail: trennung-und-scheidung@diakonie-pbhx.de

Änderung der Friedhofssatzung [15.04.2020]

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde gibt bekannt, dass in der Sitzung vom 07.04.2020 eine Änderung der Friedhofssatzung und eine neue Gebührensatzung ab 01.05.2020 beschlossen wurde.

Die Satzungsänderung und die neue Gebührensatzung können im Schaukasten an der Evangelischen Kirche, Detmolder Str. 173 eingesehen werden.

Ökumenischer Gottesdienst im Glaubensgarten [10.09.2021]

Grafik: gemeindebrief.evangelisch.de

Sonntag, 15 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Glaubensgarten

Am Sonntag, 12. September, findet um 15:00 im GlaubensGarten auf dem Gartenschaugelände Bad Lippspringe unter dem Motto „Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“ ein Ökumenischer Gottesdienst zum „Tag der Schöpfung“ statt.

Die Starkregen-Katastrophe in diesem Sommer und die Überflutungen mit den vielen Opfern haben uns eindringlich die gewaltige Macht des Wassers vor Augen geführt. Wasser kann tödlich sein. Wasser ist aber auch lebensnotwendig und wird in Dürregebieten mehr als ersehnt. Die Kollekte ist für die Opfer des Starkregens in den Überflutungsgebieten bestimmt.

Der Mensch hinter den Schulden [19.05.2021]

Stefanie Michalsky

„Der Mensch hinter den Schulden“

heißt das Motto der diesjährigen Aktionswoche der Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatung der Verbände, die vom 7. bis zum 11. Juni auch unter Coronabedingungen stattfinden soll.

Die Schuldnerberater*Innen der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. haben allein in Stadt und Kreis Paderborn wieder fast 1000 Klienten beraten. Hinter jedem dieser „Fälle“ stecken Menschen und Familien, überwiegend mit kleinem Einkommen, aber mit großen Sorgen.

Die Corona-Pandemie sorgt dabei zusätzlich dafür, dass sich die wirtschaftliche Situation für Geringverdiener*Innen aber auch für Gewerbetreibende im Gastronomie- und Dienstleistungsgewerbe. und bei Künstler*Innen verschärft. Einnahmeausfälle durch Kurzarbeit, den Wegfall von Minijobs oder den Einbruch oder völlige Wegfall von Einnahmen aus selbstständiger und freiberuflicher Tätigkeit führen zur Überschuldung bis weit in die Mitte der Gesellschaft oder verfestigen die bereits bestehende Überschuldungssituation.

„Wir erwarten in Kürze eine Vielzahl von Anfragen von Arbeitnehmern und Kleingewerbetreibenden, sagt Stefanie Michalsky, Koordinatorin der Schuldnerberatung der Diakonie in Paderborn. „Deshalb müssen die sozialen Schuldnerberatungsstellen mit mehr Personal ausgestattet werden und der Zugang zu kostenloser Schuldnerberatung auch wieder für Erwerbstätige und Kleingewerbetreibende geöffnet werden.“

Kinder leiden unter der Schulden- und Armutssituation am meisten. Durch die Pandemie, wurden die Defizite an der sozialen Teilhabe für arme Kinder und Kinder aus überschuldeten Familien schlaglichtartig deutlich. Fehlende technische Geräte, beengte Wohnverhältnisse, unzureichende Rahmenbedingungen für den Distanzunterricht und die Überforderung vieler Eltern mit bildungsfernen Hintergrund machen es den Kindern nicht leichter, einen guten Abschluss zu bekommen.

Es wurden enorme Summen in die Hand genommen, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Für eine gute soziale und transparente Absicherung und entwicklungsfördernde Teilhabe armer Kinder am gesellschaftlichen Leben, wie vom Bundesverfassungsgericht seit 2010 gefordert, fehlt nach Auffassung der Berater/-innen ein nachhaltiges sozialpolitisches Konzept. Zuviel Geld versickert im Kompetenzgerangel auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene und im dazu passenden Behördendschungel. „Dabei ist jedes „verlorene Kind“ mit schlechtem oder keinem Bildungsabschluss ein zukünftiger Erwachsener, der mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder am „Sozialleistungstropf“ hängt“ so Stefanie Michalsky.

Ein besonderes Problem für überschuldete Familien ist es auch, an preiswerten Wohnraum zu kommen. „Erst kürzlich hatte ein Kollege von mir ein Gespräch mit einer alleinerziehenden Mutter, die mit ihrem Kind in eine Campingwagensiedlung umgezogen ist, weil sie keine Wohnung mehr fand.“ weiß Stefanie Michalsky. Ursache ist neben den hohen Mietpreisen auch eine schlechte Schufaauskunft, die den Weg zum Mietvertrag verbaut. Stefanie Michalsky fordert: „Eine bezahlbare Wohnung gehört zu den Grundbedürfnissen eines Menschen, daher müssen auch überschuldete Menschen trotz negativer Schufaauskunft eine Chance haben eine Wohnung zu bekommen.“

Die Schuldnerberatung der Diakonie Paderborn-Höxter plant in der Woche vom 7. bis zum 11 Juni einige Aktionen für Jung und Alt in den sozialen Medien. Der Besuch der Homepage der Diakonie lohnt sich in dieser Zeit besonders. Die Adresse der Homepage lautet: https://www.diakonie-pbhx.de. Schauen Sie mal rein!

Online-Kollekte [20.05.2021]

Während der Pandemie sind durch den Wegfall vieler Präsenzgottesdienste auch Kollekten in erheblicher Höhe entfallen. Das bedeutet, dass unsere Kirche in Notlagen und bei laufenden Projekten nicht mehr so unterstützen kann, wie es für die Empfänger/-innen wichtig und hilfreich wäre. Hier finden Sie den jeweiligen Kollektenzweck der Woche und die Möglichkeit online zu spenden.

Vanessa Kamphemann neuer Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. [08.02.2021]

Vanessa Kamphemann stellt sich im Interview für den Gemeindebrief Borchen vor

Seit dem 1. Januar 2021 hat Vanessa Kamphemann (33) die Nachfolge von Jutta Vormberg als Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. übernommen. Kamphemann durchlief zunächst eine Ausbildung als Erzieherin, absolvierte berufsbegleitend eine Ausbildung als Heilpädagogin und später ein berufsbegleitendes Studium als Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Sozialpädagogik und Management.

Seit 2016 war sie in leitender Position beschäftigt, zunächst als Leiterin eines Familienzentrums in Bielefeld und seit Oktober 2018 als Standortleitung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und als ständige Stellvertreterin von Jutta Vormberg.

Frau Kamphemann, wie fühlt es sich an, Geschäftsführung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. zu sein?

Es ist ein gutes Gefühl. Vom ersten Tag an. Ich weiß, dass die Mitarbeiter/innen unterschiedliche Erwartungen an mich haben. Zugleich spüre ich ihre Offenheit, das Vertrauen, die Unterstützung mir gegenüber und die Verbundenheit mit der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Ich nehme die Bereitschaft wahr gemeinsam mit mir etwas zu bewegen und zu verändern. Ich sehe meine Rolle als neue Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie darin, die Diakonie nach vorne zu bringen.

Was haben Sie sich für das kommende Jahr vorgenommen?

Auf meiner Agenda sind zunächst vier Punkte.

1. Wir sind an drei Standorten in Paderborn, Höxter und in Warburg tätig. Häufig auch mit gleichen oder ähnlichen Beratungsschwerpunkten wie Schuldner und Insolvenzberatung oder Flüchtlingsberatung. Jeder Standort hat aber auch eigene Stärken und Schwerpunkte. Ich möchte, dass die Standorte enger zusammenrücken, um Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und Ressourcen zu stärken, um noch erfolgreicher nach außen zu wirken.

2. Dazu soll die Diakonie Paderborn-Höxter auch in der Öffentlichkeit ein neues Gesicht bekommen, mit moderner, farbenfroher lebendiger Optik, die die gute Qualität unserer Einrichtung widerspiegelt.

3. Corona hat uns gezwungen neue Wege in der Beratung zu gehen. Wie viele Einrichtungen haben wir gelernt, die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Welt intensiver zu nutzen. Wir können mit der Beratung über Computer/Laptop und Handy vielen Menschen auch ohne persönlichen Kontakt in Krisensituationen helfen. Diese Beratungsform kann den persönlichen Kontakt natürlich auf Dauer nicht ersetzen aber sinnvoll ergänzen. Wir arbeiten daher bereits an einem Konzept, wie wir die Erfahrungen aus der digitalen Beratung ergänzend zur persönlichen Beratung der Menschen einsetzen können.

4. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine enge Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden. „Gemeinsam Wege finden, um nah an den Menschen zu sein“ das soll ein Schwerpunkt der Ausrichtung der Diakonie zu den Kirchengemeinden sein.

Wie stellen Sie sich die engere Zusammenarbeit zwischen der Diakonie mit seinen professionellen Beratungsdiensten und den Kirchengemeinden vor?

Die Coronakrise zeigt aus meiner Sicht nochmal sehr deutlich, wo schon lange Missstände in unserer Gesellschaft sind. Kinder und Jugendliche aus armen, bildungsfernen Familien, Wohnungslose und geflüchtete Menschen sind die Verlierer der Gesellschaft. Durch die Pandemie wird der Abstand zu den Anderen noch größer.

Ich möchte daher, wenn die Pandemie es zulässt, auf die Gemeinden und die Diakoniepresbyter zugehen um hinzuschauen, wahrzunehmen, Erwartungen abzustimmen und konkrete Ideen zu entwickeln.

Kirche und Diakonie bedeutet für mich, sich als Partner auf Augenhöhe zu verstehen und sich gemeinsam für die Teilhabe der benachteiligten Menschen in Dorf und Stadtteil einzusetzen. Für unsere Fachteams könnte dies bedeuten in Zukunft mehr dezentral zu arbeiten und in die Fläche zu gehen.

Frau Kamphemann, Sie sind kein Neuling in der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., sondern konnten die Einrichtung bereits in Ihrer Eigenschaft als stellvertretende Geschäftsführerin und Standortleitung in Paderborn kennenlernen. Wo sehen Sie die Stärken der Einrichtung?

Ich bin überzeugt von dieser Diakonie-Paderborn Höxter e.V. und den engagierten Mitarbeiter/Innen, die täglich motiviert und fachlich gut ausgebildet diakonisches Handeln umsetzen.

Deshalb habe ich gerne meine neue Funktion als Geschäftsführerin und Vorstand der Diakonie angenommen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit positiver Energie, Leichtigkeit und dem Vertrauen in uns selbst noch viel erreichen können.

Welche sozialen Herausforderungen sehen Sie besonders in Bezug auf die Pandemie?

Die aktuelle Situation ist für alle extrem schwer. Armut und Existenzangst nehmen drastisch zu. Die Diakonie engagiert sich im sozialen Bereich. Das ist gut, denn auch und gerade in der Pandemie haben Menschen Depressionen, Suchterkrankungen, haben Therapien nötig, erleben Gewalt in der Familie und sind auf Hilfe angewiesen. Aus meiner Sicht werden diese Themen in der Pandemie noch zu wenig betrachtet. Zugleich frage ich mich, welche Auswirkung wird der Lockdown auf unsere Gesellschaft haben? Was können wir dagegen tun und zwar wirksam und nachhaltig?

Frau Kamphemann wir danken Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Uwe Roensch

Brot für die Welt – Unterstützung in Zeiten von Corona dringend gebraucht! [15.10.2020]

Superintendent Volker Neuhoff und MÖWe-Regionalpfarrerin Kirsten Potz bitten um Spenden für die Arbeit von Brot für die Welt. Foto: EKP/Oliver Claes

Das Coronavirus hat nicht nur das Leben in Europa radikal verändert, längst ist es auch in Afrika, Asien und Lateinamerika angekommen, mit dramatischen Folgen für die Menschen dort. Es fehlt an Krankenhäusern, Wasser und Seife, Tagelöhner und Kleinsthändler*innen verlieren ihr Einkommen durch die geschlossenen Märkte. Vielerorts kann weder geerntet noch ausgesät werden. Da Schulen geschlossen sind, fehlt Millionen von Kindern die einzige verlässliche Mahlzeit am Tag. „Die ohnehin schwierige Lage spitzt sich zu, die Zahl der Hungernden wächst massiv. Das ist ein Alarmsignal“, sagt Kirsten Potz, Regionalpfarrerin des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) in den Kirchenkreisen Bielefeld, Gütersloh, Halle und Paderborn.

Brot für die Welt leistet in dieser Krise zusammen mit den Partnerorganisationen vor Ort dringend benötigte Unterstützung, z. B.: Aufklärungsarbeit über Covid-19, Bereitstellen von Schutzkleidung und -masken sowie Desinfektionsmittel für die ärmsten Menschen und Weiterbildung medizinischen Personals.

Mit der 62. Aktion richtet Brot für die Welt außerdem unter der Überschrift‚ Kindern Zukunft schenken‘ den Fokus auf das Thema Kinderarbeit. Im Mittepunkt steht ein Projekt auf den Philippinen. Häufig müssen dort Kinder den Eltern bei der Arbeit auf den Reis- oder Zuckerohrfeldern helfen statt zur Schule zu gehen. Sie kommen dann nicht mehr richtig mit und verlassen die Schule ohne Abschluss und damit ohne Chance auf eine berufliche Bildung. Die von Brot für die Welt unterstützte Partnerorganisation Quidan Kaisahan, organisiert für die Kinder, die zu oft gefehlt haben, Nachhilfe, versorgt sie mit Schulmaterialien und berät die Eltern bei der Verbesserung ihrer Lebenssituation.

„Brot für die Welt ist für sein Engagement auf die sehr verlässliche Unterstützung durch die Kollekten-Sammlungen der Kirchengemeinden zu Erntedank und Weihnachten dringend angewiesen. Diese sind in diesem Jahr aber gefährdet, weil die sonst sehr gut besuchten Gottesdienste unter Corona-Bedingungen nicht möglich sein werden“, erklärt Superintendent Volker Neuhoff. Darum bittet er zusammen mit Kirsten Potz: „Bitte unterstützen Sie die Arbeit von Brot für die Welt mit Ihrer Spende.“

im Gottesdienst

per Überweisung: Brot für die Welt Bank für Kirche und Diakonie

IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00

BIC: GENODED1KDB

Verwendungszweck: Brot für die Welt per online-Spende: www.brot-fuer-die-welt.de/spenden

Weitere Informationen: www.brot-fuer-die-welt.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in diesen besonderen Zeiten!

Heike Kerwin - Gehörlosenseelsorgerin im Kirchenkreis Paderborn [29.08.2020]

NEUSTART nach Vollbremsung und Neuorientierung durch Corona

PADERBORN/KREIS HÖXTER (ekp/wels). Als Gehörlosenseelsorgerin ist Heike Kerwin (Rheda-Wiedenbrück) seit Januar 2019 in den Kirchenkreisen Paderborn, Bielefeld, Gütersloh und Halle tätig. Sie ist eine von insgesamt acht hauptamtlichen Gehörlosenseelsorger*innen in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Für alle bedeutete und bedeutet die Corona-Pandemie seit März eine Vollbremsung der bisherigen Arbeit, Neuorientierung und das Wagen eines Neustarts. Im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn ist Heike Kerwin (58) Nachfolgerin von Gemeindepfarrer Ulrich Richter (Hövelhof). Er übte die Synodalbeauftragung als Gehörlosenseelsorger im Nebenamt aus.

FOLGEN VON CORONA FÜR GEHÖRLOSENSEELSORGE

Nach dem Lockdown im März durch Corona mussten die monatlichen Gottesdienste für Gehörlose in der Krypta der Paderborner Abdinghofkirche eingestellt werden. Seit Juni sind die 30-minütigen Feiern mit Abstand und Schutzmaske an jedem zweiten Sonntag im Monat wieder möglich. „Ich habe mir dafür ein Visier gekauft, da die Mimik ein wichtiger Teil der Gebärdensprache ist und durch den Mund-Nasen-Schutz verdeckt würde. Zu den Gottesdiensten kommen natürlich weit weniger als sonst, weil die meisten schon aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gehören“, berichtet Pfarrerin Kerwin. Kamen vor Corona durchschnittlich 15 Besucher, sind es jetzt 5.

Verzichtet werden muss wegen der Hygieneregeln noch auf das das anschließende gemeinsame Kaffeetrinken im benachbarten Paul-Gerhardt-Gemeindehaus. „Weil die Menschen nicht um die Ecke wohnen, sondern mit dem Auto oder dem Zug kommen und sich das doppelt lohnt, wenn zu Gottesdienst und Kaffeetrinken eingeladen wird, ist das natürlich bedauerlich“, hofft Heike Kerwin auf sinkende Coronazahlen. Die Unterhaltung an der Kaffeetafel sei der Gehörlosengemeinde sehr wichtig, weil sie sich in der Regel nur einmal im Monat sehen könne. „Auch für mich ist das eine gute Möglichkeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie kennenzulernen“, berichtet die Pfarrerin weiter.

Während des Corona-Lockdowns nutze Heike Kerwin gemeinsam mit ihren Kolleg*innen andere Kontaktmöglichkeiten: „Zu Ostern und Pfingsten haben wir kurze Gehörlosengottesdienste gedreht und auf unserer Homepage ins Internet gestellt. Zur Information über das Corona-Virus und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen wurden Links digital geteilt bzw. verbreitet, unter anderem per E-Mail“, so Heike Kerwin. „Und für die wenigen, die weder PC noch Smartphone haben, gab es Grüße per Fax oder auch per Postkarte.“

GEHÖRLOSENGEMEINDE

In jeder Gehörlosengemeinde gibt es gewählte Gemeindesprecher*innen, mit denen die Seelsorger*innen die Gottesdienste vorbereiten und alle Belange der Gemeinde besprechen. Taufen, Trauungen und Beerdigungen, soweit sie Gehörlose betreffen, gehören ebenso zu Kerwins Aufgaben. „Wenn Gehörlose dagegen als Nachbarn oder Angehörige zu einem solchen Anlass eingeladen sind, ist es meine Aufgabe, einen Gebärdensprachdolmetscher zu beauftragen, den dann die Landeskirche bezahlt“, erläutert die Pfarrerin. Im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn arbeitet sie mit allen Einrichtungen für Gehörlose zusammen. Dazu gehören Kontakt mit der Moritz-von-Büren-Schule, eine Förderschule in Büren in Trägerschaft des LWL, und mit der Beratungsstelle für Gehörlose der Stadt Paderborn. Zu den großen kirchlichen Festen, Ostern und Weihnachten, werden in Ostwestfalen normalerweise zentrale Gottesdienste mit den Gehörlosen gefeiert. „Eine theologische oder gemeindepädagogische Herausforderung ist die Visualisierung der Botschaft, da Gehörlose ‚Augenmenschen‘ sind. Wie können religiöse Aussagen etwa durch eine Bildbetrachtung oder durch den Bezug auf Symbole visuell anschaulich und ansprechend ‚rübergebracht‘ werden? Da ist Kreativität gefragt“, so Kerwins Erfahrung.

WIE ALLES BEGANN

Beim Kirchentag 1985 in Düsseldorf war es, als die damalige Theologiestudentin auf dem „Markt der Möglichkeiten“ zufällig zum Stand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) kam und erste Kontakte knüpfte. Als Heike Kerwin von 1996 bis 1999 Synodalvikarin im Kirchenkreis Halle war, begann sie mit der Ausbildung in Deutscher Gebärdensprache. Der Synodalauftrag für Gehörlosenseelsorge im Kirchenkreis Halle folgte im Juni 1998. Dort baute sie als Pfarrerin im Entsendungsdienst von 1999 bis 2005 die Gehörlosenseelsorge weiter aus und erhielt zudem den Synodalauftrag für die Gehörlosenseelsorge im Nachbar-Kirchenkreis Gütersloh. Ziel: Aufbau einer Gehörlosengemeinde mit Zentrum in Rheda-Wiedenbrück. Die Gehörlosenseelsorge in den Kirchenkreisen Halle und Gütersloh führte Pfarrerin Heike Kerwin bis 2019 fort.

GEHÖRLOSE IN WESTFALEN

Über 4000 evangelische Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche von Westfalen sind gehörlos oder kommunizieren in Gebärdensprache. Die Gehörlosenseelsorge lädt sie ein, Kirche in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zu den Angeboten in Gebärdensprache gehören zum Beispiel: regelmäßige Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen gehörloser Menschen und auf Wunsch von deren Angehörigen, Seelsorge und Beratung für gebärdensprachliche Menschen und deren Familien, Kirchlicher Unterricht, Erwachsenenbildung und gegebenenfalls Religionsunterricht.

GEBÄRDENSPRACHE

Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache mit eigener Grammatik und einem umfangreichen Gebärdenwortschatz. Weltweit gibt es verschiedene nationale Gebärdensprachen mit regionalen Dialekten. Die Deutsche Gebärdensprache ist seit 2002 gesetzlich anerkannt.

Kontakt: Kerwin(at)gebaerdenkreuz(dot)de

www.gebaerdenkreuz.de

Kostenloses Angebot des Betreuungsvereins der Diakonie [01.08.2020]

Beratung zu Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen

Jeder kann eines Tages in die Lage kommen, für sich selbst keine Entscheidungen mehr treffen zu können. Legen Sie am besten vorher fest, wer dann für Sie handeln soll.

In einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer und in welchem Umfang für Sie rechtsverbindlich handeln darf. Eine umfassende Vollmacht macht eine rechtliche Betreuung in der Regel überflüssig.

Mit einer Betreuungsverfügung legen Sie fest, wer im Bedarfsfall zu Ihrem Betreuer/Ihrer Betreuerin bestellt werden soll. Ist diese Person bereit und geeignet, ist Ihre Entscheidung im Regelfall für das Amtsgericht bindend.

Die Patientenverfügung verleiht Ihrem Willen schriftlich Ausdruck, welche medizinischen Untersuchungen, Heilbehandlungen oder sonstigen ärztlichen Maßnahmen Sie möchten oder ablehnen.

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Paderborn e.V. berät und unterstützt Sie beim Ausfüllen der entsprechenden Formulare.

Ehrenamt

Eine Aufgabe für Sie? Dann melden Sie sich gerne bei uns! Oder Sie sind bereits ehrenamtliche Betreuerin/ehrenamtlicher Betreuer? Dann beraten, unterstützen und begleiten wir Sie. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Beratungstermin!

Sylke Menne

Betreuungsverein Diakonie, Klingenderstr. 13, 33100 Paderborn

Tel.: 0 52 51/ 5 00-2 37 oder 0 52 51/5 00-2 39

Oder per Mail: menne(at)btv-diakonie-pb(dot)de

Als Partner verbunden bleiben in Zeiten von Corona [24.07.2020]

TANSANIA Die Corona-Situation in Kusini B

Von Karl-Edzard Buse-Weber

KUSINI B – Der Kirchenkreis Kusini B am Westufer des Viktoriasees ist in Partnerschaft verbunden mit dem Evangelischen Kirchenkreis Paderborn. Die Partner in Tansania erleben die Corona-Zeit als Krise. Im Kirchenkreis Kusini B ist vieles anders und manches schwieriger als in normalen Zeiten. Tansania und damit auch Kusini B gehören zu Ostafrika, wo sich das gefährliche Corona-Virus besonders in den Ländern Kenia, Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo verbreitete. In einigen Regionen von Tansania wie Daressalam, Arusha und Sansibar gab es hohe Zahlen an Infektionen. In Tansania wurden von der Regierung die Schulen und Kindergärten geschlossen, um Ansteckungen mit dem Virus zu vermeiden. Im öffentlichen Leben sollen die Menschen Abstand halten und Masken tragen. Gottesdienste können weiterhin gefeiert werden, wenn die Menschen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Die tansanische Regierung hat verboten, Statistiken über Erkrankungen selbst zu führen. Nur der Premierminister und der Gesundheitsminister sind für die Erstellung von Statistiken verantwortlich. Sie geben lediglich eine Zusammenfassung der Situation, die pauschal das ganze Land beschreibt. Für einzelne Regionen oder Gebiete wie den Partnerkirchenkreis gibt es keine verlässlichen Zahlen.

In der Region rund um Ilemera und Muleba sollen nach dem Eindruck von Superintendent Frederick Muganyizi keine Menschen mit dem Corona-Virus infiziert sein. Dafür gelte es, so Superintendent Muganyizi, Gott zu danken und gleichzeitig nach bestem Wissen und Vermögen vorsichtig zu agieren. So waschen sich die Menschen regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife oder verwenden Desinfektionsmittel.

Zu den Gottesdiensten kamen anfänglich nur wenige Menschen, die dann auch den nötigen Abstand einhalten konnten. Nun werden es aber wieder mehr, die am Gottesdienst teilnehmen und so ihre Verbindung zueinander und zu Gott stärken wollen. Das stellt die Gemeinden des Kirchenkreises vor Herausforderungen. Es muss genug Seife und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, jeder Evangelist und Pfarrer soll zwei Schutzmasken bekommen und all diese Mittel müssen finanziert werden. Um den Abstand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzuhalten hat der Kirchenkreis beschlossen, die Zahl der Gottesdienste am Sonntag zu erhöhen. So verteilen sich die Menschen auf mehrere Gottesdienste und der Abstand zueinander kann besser eingehalten werden. Einige Gemeinden beginnen, Gottesdienste außerhalb des Kirchengebäudes zu feiern. So hat zum Beispiel die Gemeinde in Ilemera am letzten Sonntag einen Jugendtag vor der Kirche abgehalten. Viele junge Leute sind gekommen, um Gott für seine Barmherzigkeit und seinen Trost zu danken.

Für die Region, zu der der Kirchenkreis Kusini B gehört, ist von der tansanischen Regierung das Bushekya Health Center als Gesundheitszentrum bestimmt worden. Dort sollen an Covid-19 Erkrankte versorgt und isoliert werden. Über die Situation dort liegen im Kirchenkreis Kusini B keine gesicherten Erkenntnisse vor. Wahrscheinlich sind keine oder nur sehr wenige Menschen aus Kusini B bisher dort medizinisch versorgt worden.

Mit der Corona-Pandemie ist die wirtschaftliche Lage bei den Menschen in der Region sehr viel schlechter geworden. Eltern fällt es schwer, Schulgebühren oder die vorgeschriebenen Schutzmasken für ihre Kinder zu finanzieren. Seit dem 29. Juni haben die Schulen wieder geöffnet und die Eltern müssen für die genannten Dinge Sorge tragen. In den Kirchengemeinden brechen die Einnahmen aus Kollekten weg, weil die Gläubigen weniger Geld zur Verfügung haben. Die Gemeinden können Evangelisten und Pfarrer nicht mehr im vollen Umfang bezahlen.

Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn hat die Partner in dieser schwierigen Lage finanziell unterstützt. Der Vorsitzende des Tansania-Ausschusses im Kirchenkreis Paderborn, Pfarrer Karl-Edzard Buse-Weber, freut sich, dass so die finanzielle Notlage der Partner in Tansania etwas gemildert werden konnte. Viel mehr als der Dank der Partner aus Tansania, der den Kirchenkreis Paderborn erreichte, zähle die starke und sich in diesen Zeiten der Krise bewährende Verbindung zu den Partnern, so Buse-Weber. Wer einen Baustein dazu beitragen möchte die Partner weiterhin zu unterstützen, kann unter dem Stichwort „emergency fund“ etwas spenden.

Spendenkonto:

Ev. Kirchenkreis Paderborn

IBAN: DE47 3506 0190 0000 6609 90

Verwendungszweck: emergency fund

Foto: Zu den Gottesdiensten im Kirchenkreis Kusini B kommen wieder mehr Besucher. Die Gottesdienste werden nun auch außerhalb der Kirchengebäude gefeiert. Pfarrer und Evangelisten tragen Schutzmasken. Foto: Kirchenkreis Kusini B

#hoffnunghamstern [01.04.2020]

Pastorin Lütkemeier hatte Ihre Konfirmanden/-innen gebeten, sich an der Aktion #hoffnunghamstern zu beteiligen.

Es ging darum, Steine zu sammeln, sie mit Hoffnungszeichen zu bemalen und sie dann auszulegen, wo andere Menschen sie sehen und sich freuen können. Hier sind einige Steine von Melissa Meier.

#hoffnunghamstern ist eine Idee aus dem Internet, die Menschen an den verschiedensten Orten in einem verbindet: Hoffnung und gute Gedanken verbreiten, auch und gerade mit dem christlichen Glauben.

 

Was tröstet in dieser schwierigen Zeit? [21.03.2020]

Was tröstet, was macht mir Mut?

Mit abstrakten Worten – und seien sie noch so klug - lässt sich das wohl kaum erklären. Trost lässt sich nicht definieren. Von erfahrenem Trost muss man erzählen. Ich lade Sie deshalb ein, davon zu erzählen: Was hat mich getröstet? Was hat mir Mut gemacht?

Ich lade Sie ein, diese Sätze oder kleinen Geschichten aufzuschreiben und an unsere Gemeinde-Adressen zu schicken Email oder Post. Wir veröffentlichen sie dann hier auf unserer Homepage (mit oder ohne Ihren Namen, so wie Sie das wünschen).

Ihre Pfarrerin

Antje Lütkemeier

Grafik: gemeindebrief.evangelisch.de

„Es läuten alle Glocken, sie läuten nah und fern ..“ [20.03.2020]

„Es läuten alle Glocken, sie läuten nah und fern ..:“ Dieses schöne Kinderlied haben wir irgendwann einmal alle mit gesungen.

In diesen Tagen läuten wieder alle Glocken, manche zu ganz ungewöhnlichen Zeiten. Und was das Besondere ist, was es auch so noch nie gegeben hat: Sie laden nicht ein zum Gottesdienst. Im Gegenteil! Sie läuten die Botschaft: „Bleibt zuhause!“ „Versammelt euch NICHT – auch nicht im Haus Gottes!“ Bundeskanzlerin Merkel hat es so ausgedrückt: „Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.“

Die Glocken erinnern uns aber auch daran, dass das Feiern von Gottesdiensten, das gemeinsame Beten und Hören auf Gotteswort nicht an den Innenraum der Kirche und auch nicht an den Sonntagvormittag gebunden sind.

Vielleicht ist dies im Moment der richtige Zeitpunkt, sich daran zu erinnern, warum überhaupt die Glocken läuten. Dreimal am Tag: morgens, mittags, abends. Dies stammt noch aus der Zeit, als die Menschen keine eigenen Uhren hatten. Eigentlich stammt das Läuten der Glocken aus den Klöstern und geschah noch viel öfter am Tag. Heute rufen die Glocken dreimal am Tag zum Gebet: Zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendbrot: „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast.“

Die Glocken rufen auch auf, kurz inne zu halten in der Betriebsamkeit des Tages und uns auf das Wesentliche zu besinnen: Was ist wirklich wichtig in meinem Leben? Was macht mein Leben lebenswert? Sie lädt uns ein, in einem Augenblick der Stille zu dem hinzuwenden, der unser Leben trägt und hält: Gott zu danken und ihm die momentanen Sorgen und Nöte anzuvertrauen.

Und die abendliche Glocke lädt uns zudem ein, an die Verstorbenen zu denken in dem Vertrauen, sie leben bei Gott weiter und wir bleiben über den Tod hinaus mit ihnen verbunden.

Von besonderer Bedeutung sind die Glocken am Sonntag. Dann rufen sie eigentlich zum Gottesdienst. Jetzt rufen sie uns alle in besonderer Weise zum gemeinsamen Gebet. Gerade bei dem Vaterunser-Läuten sollen wir mit beten, auch im Bewusstsein, dass wir damit mit vielen tausend Menschen über alle konfessionellen Grenzen hinaus verbunden sind. Das ist eine Kraftquelle. Das ermutigt und schenkt große Hoffnung.

Lassen Sie uns alle das Glockenläuten in diesen besonderen Zeiten ganz bewusst hören. Folgen wir der Einladung, innezuhalten, zu beten, zu spüren, dass wir damit in diesem Moment mit so vielen Menschen verbunden sind, die genauso fühlen wie wir selbst. Das tut gut.

Hier hören Sie ein 5-minütiges Geläut der Ev. Luth. Neustädter Marienkirche in Bielefeld. Seit 1948 ist sie Predigtstätte des/der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Hier finden Sie Angebote für Gottesdienste und Andachten im Radio, Fernsehen und Internet.

Glockenfoto: gemeindebrief.evangelisch.de

Zum Schmunzeln: "Systemrelevante Berufe" [21.03.2020]

..., sondern Euch noch eine kleine Geschichte schenken, die unsere große Tochter Linda vorgestern in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit mitbekommen hat.

Hinter ihr saßen zwei Mütter, die zusammen mit ihren Kindern im Kindergartenalter unterwegs waren. Die Mütter unterhielten sich darüber, dass sie jetzt nicht ihre Kinder in eine Betreuung geben können, weil sie eben nicht zu den "systemrelevanten Berufen" gehören. Daraufhin fragte ein Kind: "Was sind das, System-Berufe?" Darauf erklärte die Mutter: "Das sind die Berufe, die jetzt ganz besonders wichtig sind, die Ärzte und Pflegerinnen, die helfen, die Menschen wieder gesund zu machen, die Verkäuferinnen in den Lebensmittelgeschäften..." - "Du, Mama, ich möchte später auch so ein Systemberuf werden!" - "Oh, ja, mein Kind, das ist gut. Was möchtest Du denn dann später werden?" - "Ich - ich möchte Zahnfee werden!"

Die ganze Straßenbahn hat sich gefreut und wünschte diesem Kind viel Glück! Bewahrt auch Ihr Eure Träume, wer weiß, vielleicht werden Sie ja doch noch eines Tages wahr!

Zeichnung: Natalia Ovcharenko from Pixabay

Wahlergebnis Kirchenwahl 2020 [06.03.2020]

Hier nennen wir die bei der Kirchenwahl am 01.März 2020 gewählten Presbyterinnen und Presbyter in alphabetischer Reihenfolge:

  1. Dirk Appelt
  2. Gerhard Biermann
  3. Angelika Böhm
  4. Wolfgang Dzieran
  5. Jan Globacev
  6. Peter Penner
  7. Simone Pfeiffer
  8. Ilka Recklies - Bodewig
  9. Heinrich Strate
  10. Dorothea Töpfer

Demnächst wird das alte Presbyterium verabschiedet und die neuen Presbyterinnen und Presbyter werden im Rahmen eines Gottesdienstes in ihr Amt eingeführt.

Das neue Logo für die Evangelische Kirche Bad Lippspringe [30.01.2020]

Zum Jahresbeginn gibt es eine kreative Neuerung für unsere Evangelische Kirchengemeinde. Am Sonntag, 12.01.2020, präsentierte Vikar Gereon Terhorst das neue Gemeindelogo. „Wo Sie dieses Logo finden, da ist etwas aus unserer Gemeinde drin“, sagte Vikar Terhorst bei seiner Sonntagspredigt. Es soll unsere Erkennbarkeit als Gemeinde im Alltag erleichtern.

Das neue Logo, ein blaues Kreuz, erinnert an das vorhandene Glaskreuz in der Kirche und an die bunten Kirchenfenster im Altarraum. Die Farbe Blau erinnert an das Wasser, mit dem alles begann, aber auch den Quellenreichtum vor Ort. Es erinnert außerdem an zahlreiche Geschichten in der Bibel und an die christliche Taufe. Das Kreuz ist bewusst nicht gerade oder symmetrisch. Es hat Kanten und Ecken. Und noch etwas steckt in diesem Logo als Auftrag. Es ist nämlich kein völlig fester Klotz. Es steckt Transparenz darin. Es wirkt fast ein bisschen so, als könnte man hindurch sehen.

Vikar Terhorst: „Wir als Gemeinde wollen auch durchsichtig sein. Jeder soll sehen, was hier passiert. Und jeder soll kommen dürfen. Denn: Dieses Kreuz lädt ein. Komm und schau. Entdecke. Finde Neues. Aber auch das zeigt uns dieses Kreuz: Gott ist nicht eindimensional. Wieso sollte es dann seine Gemeinde sein?“

Rückblick: Jahrzehntelang wurde eine Zeichnung der Kirche als „Logo“ benutzt. Dieses Bild war gut und bekannt - es wurde jedoch Zeit, ein zeitgemäßes, klares, einprägsames Logo zu entwickeln. Gemeindepfarrerin Antje Lütkemeier: „Uns war wichtig, dass es zur Kirche und zur modernen Neugestaltung des Innenraums passt. Die markantesten Punkte sollten sich darin wieder finden: das blaue Kreuz und die gemalten Glasfenster in den Farben blau und orange.“ Entstanden ist das blaue Kreuz mit geschwungenen Enden. Entworfen wurde es von der Lippspringer Grafik-Designerin Simone Pfeiffer. Sie ist selbst Presbyterin in der Kirchengemeinde und stand den Verantwortlichen unentgeltlich mit Rat und Tat zur Verfügung. Für ihre gelungene Arbeit gab es vom Presbyterium, aber auch von der Gemeinde, lobende und dankende Worte und viel Applaus.

„Das Logo hat leichte Linien, die dynamische Linienführung des Kreuzes zeigt auch die Weiterentwicklung unserer Kirche. Wir bleiben immer in Bewegung und sind offen für Neues.
 Durch die leichten Linien im Kreuz erscheint das Logo auch transparent, das war dem Presbyterium wichtig“, erklärte Simone Pfeiffer ihre Ideen.

Pfarrerin Lütkemeier freut sich darauf, das neue Logo bald weiter in Umlauf bringen zu können: „Wir werden es im Gemeindebrief, auf unseren Briefbögen aber auch auf Visitenkarten und im Internet verwenden und hoffen auf einen hohen Wiedererkennungswert.“

Wechsel im Vorstand von pro musica [17.07.2019]

Im Juni hielt der Förderverein für Kirchenmusik „pro musica“ seine Mitgliederversammlung ab. In der Sitzung wurde eine Übersicht über die Aktivitäten der letzten zwei Jahre und den derzeitigen Stand des Vereins gegeben. So kann der Verein mit aktuell 49 Mitgliedern eine solide Finanzlage vorweisen, die es auch weiterhin ermöglicht, kirchenmusikalische Veranstaltungen, insbesondere große Konzerte, durchführen zu können.

Kantor Uwe Döschner stellte außerdem seine Planungen vor, die zum einen verschiedene und vielfältige Einzelveranstaltungen bis in den Herbst 2020 vorsehen und zum anderen auch neue Impulse beinhalten, die sich zu regelmäßigen bzw. im Jahreslauf wiederkehrenden Veranstaltungen etablieren können. So war die erste Orgelnacht mit anschließendem Beisammensein bereits ein voller Erfolg und wird sicherlich gerne wieder angenommen.

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stand die Wahl der Vorstandmitglieder, dabei vorrangig der Wechsel in der Position des stellvertretenden Vorsitzenden. Der langjährige 2. Vorsitzende, Herr Thomas Schulte, schied auf eigenen Wunsch aus der Vorstandsarbeit aus. Er gehört mit zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und gilt mit seiner Kontinuität, Zuverlässigkeit und vielfältigen Unterstützung als große Stütze des Vereins. Herr Schulte steht dem Verein weiterhin mit Rat und Tat zur Seite und bleibt auch der Kantorei erhalten. Als Nachfolger für ihn wurde einstimmig Dirk Daniel, ebenfalls Kantorei- sowie Posaunenchormitglied, gewählt. Die weiteren bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt: Frau Sabine Tytul-Kreibohm als Vorsitzende, Herr Winfried Althaus als Schatzmeister und Ulrike Köhlert-Hanewinkel als Schriftführerin.

In Teamarbeit und mit Unterstützung der übrigen Vereinsmitglieder möchte der Vorstand den Verein für die Zukunft gut aufstellen und mit frischen Ideen auch neue Mitglieder gewinnen. So sollen für Mitglieder Angebote und Anreize geschaffen werden, wie z.B. Vergünstigungen beim Kauf von Eintrittskarten oder Kulturfahrten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier auf der Homepage unter dem Stichwort Kirchenmusik/ pro musica. Dort können Sie auch eine Beitrittserklärung herunterladen bzw. die Bankverbindung erfahren, wenn Sie gerne über den Förderverein die Kirchenmusik in unserer Gemeinde unterstützen möchten.

Auf dem Foto:

Der neue Vorstand: v.l. Winfried Althaus, Ulrike Köhlert-Hanewinkel, Sabine Tytul-Kreibohm, Dirk Daniel

"60 Jahre EVANGELISCH in Neuenbeken" [16.05.2019]

Bitte Termin vormerken!

„60 Jahre Evangelisch in Neuenbeken“

Sonntag, 15. September 2019

11 Uhr Gottesdienst - und dann geht’s weiter

Am Johann-Heermann-Haus, Roncalliplatz, Pb-Neuenbeken

Das Evangelische Martinstift feiert Jubiläum [01.03.2019]

Das Evangelische Martinstift in Bad Lippspringe feiert 2019 das 40-jährige Bestehen.

Mit monatlichen Veranstaltungen soll das neue Motto „Sinn stiften 40 Jahre Martinstift“ umgesetzt werden.

Nach der äußeren Umgestaltung möchte sich das Seniorenzentrum nun auf die Mitarbeiter und Bewohner als Gemeinschaft konzentrieren und die Bedeutung der Arbeit im Altenpflegeberuf hervorheben.

Den Auftakt machte die Ausstellung „Spuren legen. Spuren suchen“, die im Foyer des Seniorenzentrums gezeigt wurde. Im Verlauf des Jahres werden weitere Veranstaltungen im Martinstift stattfinden.

Ein größeres Projekt wird das Theater-Workshopformat für Mitarbeiter sein, dessen Aufführung für den Tag der offenen Tür am 7. September geplant ist. Wir werden an dieser Stelle über die Jubiläumsveranstaltungen berichten.