Liebe Gemeinde, liebes Presbyterium,
mit diesem Gruß möchte ich mich offiziell aus meinem Dienst als Kantorin von Ihnen und euch verabschieden.
Insgesamt war ich gut vier Jahre bei Ihnen: zunächst als Vakanzvertretung, anschließend hauptberuflich. In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und blicke auf viele herzliche und fröhliche Momente zurück, aber auch auf herausfordernde Zeiten.
Die Entscheidung, die Kantorenstelle zu verlassen, ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich mich beruflich noch einmal neu orientieren möchte. Neben der Musik möchte ich mir gerne ein zweites berufliches Standbein aufbauen, um auch im Hinblick auf die kirchlichen Strukturveränderungen in den nächsten Jahrzehnten langfristig flexibel zu bleiben.
Zum Abschied möchte ich Danke sagen: Mein Dank für die hervorragende Zusammenarbeit, die Unterstützung und den offenen Austausch gilt allen Hauptamtlichen, vor allem Antje Lütkemeier, Daniel Finkensiep und Martina Meyer. Ihr seid mir wunderbare Kolleginnen und Kollegen gewesen, und es war mir eine große Freude, mit euch gemeinsam so vieles bewegt zu haben.
Dem Presbyterium danke ich für das Vertrauen und die Offenheit, Neues auszuprobieren. Die große Wertschätzung, die Sie mir und der Kirchenmusik entgegengebracht haben, habe ich sehr genossen.
Und zu guter Letzt auch ein herzlicher Dank an Sie und euch, liebe Gemeinde, sowie an alle musikalischen und weiteren Gruppen. Danke für die vielen Begegnungen, Gespräche und für unser gemeinsames Musizieren. Vielleicht sehen wir uns bei einer Vertretung oder einfach so einmal wieder.
Ich wünsche Ihnen und euch für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
Herzliche Grüße
Sonja Ruthemann
Dank und Segenswünsche [19.06.2026]
Mit seinem 75. Geburtstag im Juni wird unser Prädikant Klaus Gronwald aus dem aktiven Dienst entpflichtet.
Über viele Jahre hinweg war er für unsere Gemeinde ein verlässlicher und engagierter Verkündiger des Wortes Gottes. Auf ihn war stets Verlass: Ob geplant oder spontan, ob im Gottesdienst, bei Vertretungen oder besonderen Anlässen – er war bereit zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Diese große Zuverlässigkeit hat das kirchliche Leben unserer Gemeinde nachhaltig geprägt und bereichert. All dies hat Klaus Gronwald ehrenamtlich übernommen.
Seine Gottesdienste wurden und werden von vielen Gemeindegliedern sehr geschätzt. Seine Predigten sind stets lebensnah, verständlich und gut durchdacht. Er versteht es,
biblische Texte mit dem Alltag zu verbinden, Fragen aufzugreifen und Mutzu machen. „Es fällt leicht, ihm zuzuhören – nicht zuletzt, weil seine Worteauthentisch sind und aus gelebtem Glauben sprechen.“, so drückt eine regelmäßigeKirchgängerin unserer Gemeinde ihre Wertschätzung aus.
Für all das danken wir Klaus Gronwald von Herzen. Wir sind dankbar für seinentreuen Dienst, für seine Zeit, seine Kraft, seine Mitarbeit im Presbyterium, sein Engagement für unsere Gemeinde und für seinen Humor, der immer mal aufblitzt.
Seine Verbundenheit mit dem Dienst und die Freude daran bleibt: Auch über den 75. Geburtstag hinaus hat er angeboten, bei Bedarf unterstützend einzuspringen, wenn einmal Not am Mann – oder an der Pfarrerin – ist.
Vielen Dank, lieber Klaus Gronwald! Möge Dich auch künftig begleiten, was Du so oft weitergegeben hast: Vertrauen, Zuversicht und die Gewissheit, getragen zu sein.
Das Presbyterium
Ein WAHRER SCHATZ unserer Gemeinde [01.10.2026]
Verabschiedung unseres Küsters in den Ruhestand
Nach 20 Jahren zuverlässigem Dienst verabschieden wir unseren langjährigen Küster Daniel Finkensiep in den wohlverdienten Ruhestand. Mit Dankbarkeit und großer Wertschätzung blicken wir auf zwei Jahrzehnte zurück, in denen er das Leben unserer Kirchengemeinde auf vielfältige Weise geprägt hat.
Seit dem 01.10.2006 kam er Tag für Tag aus Schlangen „über die Grenze“ nach Bad Lippspringe. Was zunächst nur ein geografischer Weg war, wurde mit den Jahren zu einer starken Verbundenheit mit unserer Gemeinde. Längst ist er für viele Menschen nicht mehr wegzudenken – ein vertrautes Gesicht, ein verlässlicher Ansprechpartner und ein wahrer Schatz unserer Kirchengemeinde (Ja, dies ist ein wörtliches Zitat, das nicht nur einmal über Daniel Finkensiep zu hören war).
Wer ihn kennt, weiß: Auf ihn ist immer Verlass. Ob Gottesdienst, Gemeindefest, Konzert oder eine unerwartete Herausforderung – er packte an, wenn es nötig war. Mit großem handwerklichem Geschick fand er Lösungen für kleine und große Probleme. Manches, was andere schon aufgegeben hätten, brachte er mit Sachverstand, Kreativität und Ausdauer wieder in Ordnung.
Dabei zeichnete ihn nicht nur seine große Hilfsbereitschaft aus. Seine Ehrlichkeit, seine Klarheit und seine direkte Art wurden geschätzt. Man wusste immer, woran man bei ihm war. Und oft genügte ein trockener, wortkarger Kommentar oder ein Blick, um eine Situation aufzulockern. Sein Humor war nie laut, aber treffsicher – typisch für jemanden, der lieber handelt als große Reden schwingt. Gerade diese Verlässlichkeit und Aufrichtigkeit haben viele geschätzt. Wo andere lange diskutierten, packte er an. Wo Rat gefragt war, stand er bereit.
In den vergangenen 20 Jahren hat er unzählige Türen geöffnet – ganz praktisch und oft auch im übertragenen Sinn. Mit seinem Einsatz, seinem Wissen und seiner Bodenständigkeit hat er dazu beigetragen, dass Menschen sich in unserer Gemeinde willkommen fühlen konnten. Gemeinschaft zu leben in der Gemeinde war ihm immer wichtig. Die Anregungen zu vielen gemeinsamen Aktionen, sei es „der kleinste Weihnachtsmarkt“ oder auch Ausflüge des Posaunenchores, kamen von ihm. Apropos Posaunenchor: Von Tuten und Blasen hat Daniel Finkensiep definitiv viel Ahnung. Das hat er in all den Jahren unter Beweis gestellt, in denen er den Posaunenchor unserer Gemeinde geleitet hat. Bis ein neuer Kirchenmusiker/eine neue Kirchenmusikerin gefunden ist, wird er in diesem Ehrenamt auch weiter tätig sein.
Für uns war und ist er ein wahrer Schatz der Gemeinde. Sein Wirken hinterlässt Spuren: vieles, was heute selbstverständlich erscheint, trägt seine Handschrift und manches wird ohne ihn zunächst ungewohnt sein. Zugleich sind wir dankbar für alles, was er eingebracht hat, und für die vielen Begegnungen, die unsere Gemeinde bereichert haben. Für all das sagen wir Danke.
Ein besonderes Dankschön gilt auch Viktoria Finkensiep. Über die Jahre hat sie die Arbeit mitgetragen, ihren Mann unterstützt und damit auch zur Lebendigkeit unserer Gemeinde beigetragen. Für ihre Geduld, ihre Verbundenheit und die vielen oft unsichtbaren Beiträge im Hintergrund: Herzlichen Dank!
Lieber Daniel Finkensiep, liebes Ehepaar Finkensiep, wir danken Ihnen von Herzen für Ihren langjährigen Dienst, für Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Hilfsbereitschaft und Ihre Ehrlichkeit. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Ihnen Gesundheit, Freude und Gottes reichen Segen.
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Lippspringe