Gottesdienst to go 16. August 2026 - 10:15 Uhr

Start an der Kirche

 

Begrüßung:

 

Herzlich willkommen zu unserem Gottesdienst to go!

Heute machen wir uns auf den Weg – hinaus in die Natur, durch unsere Umgebung und vielleicht auch ein Stück zu uns selbst. Dabei begleitet uns ein Vers aus dem Psalm 87: Alle meine Quellen entspringen in dir und eine biblische Geschichte mit viel Wasser.

Wir leben von vielen Quellen: von Menschen, die uns guttun, von Momenten der Freude, von Kraft und Hoffnung. Doch manchmal versiegen diese Quellen auch. Der heutige Gottesdienst lädt ein, nach der Quelle zu fragen, die niemals versiegt.

So feiern wir diesen Gottesdienst

im Namen Gottes, des Vaters,

der Quelle allen Lebens,

und des Sohnes Jesus Christus,

der uns den Weg zum Leben zeigt,

und des Heiligen Geistes,

der wie frisches Wasser belebt.

 

 

Gedanken:


Erinnern sie sich noch? 1998, die Wutrede des italienischen Trainers Trapattoni von Bayern München: „Struuunz! … Was erlauben Strunz?“ „In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!“ Strunz war damals Spieler des FC Bayern München.

 

Flasche leer? Ja, sie bekommen als Teilnehmende am 16.8. um 10:15 eine leere Flasche oder genauer gesagt: ein kleines leeres Fläschchen. Ist eine leere Flasche aber immer etwas Schlechtes? Wenn man Durst hat und ‚Flasche leer‘ ist, kein Wasser, dann ja.

 

Eine leere Flasche kann aber auch nützlich sein, kann als Vorratsgefäß benutzt und gefüllt werden. Zugegeben, die Flasche, die sie bekommen, ist klein und es passt nicht sehr viel hinein. Sehr viel? Viel? Was viel und was wenig ist, hängt vom Wert ab: 1 Liter (= 1 kg) normales Wasser ist nicht viel wert im Vergleich zu 1 kg Gold. Obwohl: Es hängt von der Situation ab! Wasser ist sehr viel wert, wenn es vor dem Verdursten schützt. Gold kann man weder trinken noch essen. Vielleicht ist das Fläschchen aber auch gar nicht leer? Ist es mit etwas Besonderem gefüllt? Einem besonderen Duft? Wer weiß.

 

Trapattonis legendärer Satz am Ende des Interviews lautete: „Ich habe fertig!“ Wir haben noch nicht fertig, ganz im Gegenteil: Wir machen uns auf den Weg zur 1. Station. Aber nicht ohne einen Wege-Segen.“

 

Segen:

 

Gott segne unsere Schritte durch den Park. Segne unsere Augen, damit wir sehen, was uns sonst oft entgeht: die Schönheit der Schöpfung, das Leuchten des Wassers, die Menschen an unserer Seite.

 

Gott segne unsere Herzen, damit sie offen werden für die Geschichten, die wir hören, für die Fragen, die wir mitbringen, für die Hoffnung, die uns begegnen will.

 

Wie die Samaritanerin am Brunnen dürfen wir mit unserem Durst kommen: mit unserer Sehnsucht nach Leben, nach Frieden, nach Liebe und Vertrauen.

 

So segne uns Gott, der Ursprung des Lebens, Jesus Christus, die Quelle lebendigen Wassers, und der Heilige Geist, der uns erfrischt und belebt.

Amen.

Kirche Aussenansicht